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Filmclub Casablanca zeigt zum IDAHOBIT am 17.5.2022  
Mo, 30.05.2022, 20:00 Uhr, Eintritt 5 Euro, STRAZE  
 
GROSSE FREIHEIT  
 
Ein Film von Sebastian Meise, AT/D 2021, 117 Min, Blu-ray, mit Franz Rogowski und Georg Friedrich  
 
Hans Hoffmann liebt Männer. Als ihn die Soldaten der Alliierten nach dem Zusammenbruch des Nationalsozialismus aus dem Konzentrationslager befreien, ist seine Leidenszeit noch nicht zu Ende. Hans wird in den Regelvollzug überstellt, um seine Reststrafe abzusitzen – nach Paragraph 175, der hier in Westdeutschland unverändert in Kraft ist.  
 
Im Gefängnis trifft Hans, der Wiederholungstäter, auf Viktor, einen verurteilten Mörder. Der will mit einem "175-er" nichts zu tun haben. Doch Hans' rebellischer, stoischer Stolz, der sich auf dem Gefängnishof und gegen die Willkür der Wärter zu behaupten weiß, nötigt ihm Respekt ab. Aus anfänglicher Abneigung entwickelt sich im Laufe der Jahre eine intensive Verbindung voller Respekt und Empathie. Vielleicht sogar so etwas wie Liebe?  
 
Seine Weltpremiere erlebte GROSSE FREIHEIT auf dem Festival de Cannes in der Sektion Un Certain Regard, wo er mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet wurde.  
 
Instagram @casablanca_greifswald  
Corona: Wir bitten um das Tragen einer Maske. 
 
 
 
 
 
Mi, 15.06.2022, 20.00 Uhr, im Koeppenhaus, Eintritt frei  
Filmclub Casablanca und Koeppenhaus zeigen:  
 
"Boxhagener Platz"  
Film nach dem gleichnamigen Romandebüt von Torsten Schulz ("Öl und Bienen"), der auch das Drehbuch verfasste.  
 
D,F 2010, R: Matti Geschonneck, Mit Michael Gwisdek, Gudrun Ritter, Samuel Schneider, 103 Min  
 
„Es ist ein ganz und gar ungewöhnlicher Film über die DDR, fern jeder Ostalgie und dennoch auf eine bestimmte Weise warmherzig, die man früher volkstümlich genannt hätte. Und doch trifft er die Stimmung aus Unfreiheit und sentimentaler Sehnsucht besser als all seine Vorgänger im Genre des deutschen Erinnerungsfilms, eindringlicher als "Das Leben der Anderen" und "Sonnenallee" (Frankfurter Rundschau)  
 
Das nennt man wohl eine Win-win-Situation: Holger (Samuel Schneider) lebt bei seiner Oma, die mit lockeren Sprüchen und vorzüglichen Kochgerichten für Unterhaltung sorgt. Die wiederum freut sich, dass ihr die Männer zu Füßen liegen – zum Beispiel ihr ans Bett gefesselter Gemahl. Fünf Ehen hat die robuste Ruheständlerin bereits überlebt und an weiteren Kandidaten mangelt es nicht. Avancen bekommt sie etwa vom Fischhändler Winkler (Horst Krause), der ihr immer ein bisschen seiner Ware schenkt, oder von Karl (Michael Gwisdek), einem Kumpan ihres kranken Mannes. Als der Winkler plötzlich tot aufgefunden wird, ermittelt Holger auf eigene Faust. Damit kommt er wiederum seinem Vater Klaus-Dieter (Jürgen Vogel) ins Gehege, seines Zeichens Volkspolizist am Boxhagener Platz. Der sieht durch Holgers Aktivitäten seine Autorität gefährdet.  
 
Der vielfach preisgekrönte und am Boxhagener Platz aufgewachsene Berliner Regisseur Matti Geschonneck inszenierte den Film nach dem gleichnamigen Romandebüt von Torsten Schulz, der auch das Drehbuch verfasste.  
Trailer: https://www.pandorafilm.de/filme/boxhagener-platz.html  
 
Tipp: Torsten Schulz liest aus seinem neuen Roman "Öl und Bienen" am Mi 22.06., 20 Uhr im Koeppenhaus.  
 
Eine Filmvorführung in Kooperation mit dem Filmclub Casablanca e.V.  
Corona: Wir bitten um das Tragen einer Maske. 
 
 
 
 
 
Mo, 20.06.2022, 20:00 Uhr, STRAZE, Eintritt 5 Euro  
 
Die Odyssee. Die Geschichte einer Flucht  
(Frankreich/Deutschland/Tschechien 2020)  
 
Im Rahmen der Greifswalder Koeppentage 2022  
Der Film erzählt in beeindruckenden Bildern – handgemalt in Öl auf Glas – eine berührende Geschichte von zwei Geschwistern auf der Suche nach einem neuen Zuhause.  
 
Die Geschwister Kyona und Adriel leben in einem kleinen Dorf, umgeben von friedlichen Wäldern. Doch die Idylle trügt: Eines Nachts wird der Ort überfallen und die Familie ist gezwungen, vor der eskalierenden Gewalt zu fliehen. Als Kyona und Adriel bei einer Zugkontrolle von ihren Eltern getrennt werden, müssen sie ihren weiteren Weg alleine gehen. So beginnt eine heldenhafte Reise, die Kyona und Adriel über einen Kontinent voller Gefahren führt. Die beiden schließen neue Freundschaften, aber immer wieder holen sie der Krieg und ihre eigene Geschichte ein. Auf ihrer Suche nach etwas Sicherheit, lassen sie ihre Kindheit hinter sich – und werden allmählich erwachsen. Werden sie ihre Familie wiedersehen und in der Fremde ein neues Zuhause finden können?  
 
In beeindruckenden Bildern – handgemalt in Öl auf Glas – erzählt DIE ODYSSEE eine berührende Geschichte von zwei Geschwistern auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Inspiriert von der Flucht ihrer Urgroßeltern aus Odessa schuf die Künstlerin Florence Miailhe einen Film, der Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen faszinieren wird.  
 
Frankreich/Deutschland/Tschechien 2020, 84 Minuten, franz. OmU, FSK: ab 12, Prädikat: besonders wertvoll, Regie: Florence Miailhe  
 
Corona: Wir bitten um das Tragen einer Maske. 
 
 
 
 
 
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